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<pre>Nach drei sieglosen Auftritten schien der Kick gegen die Kölner schließlich die vorerst letzte realistische Möglichkeit zu bieten, eine mittelschwere Krise abzuwenden: Schon in der Leipziger Red Bull Arena scheint diesbezüglich wieder deutlich weniger drin zu sein.  <p> Angesichts der aktuell zu Buche schlagenden 16 Punkte gerät insbesondere das wichtigste Ziel der Spielzeit in immer größere Gefahr; für den Wiedereinzug in die Königsklasse müssen die Werkskicker mittlerweile bereits eine klaffende Lücke von acht Zählern schließen.  <p>  Die Rheinhessen konnten am Wochenende ihren Abstand zum HSV, der weiterhin auf einem Fixabstiegsplatz liegt, auf sechs Punkte erweitern. Zudem ist das rettende Ufer zum Greifen nahe, denn Werder Bremen liegt punktegleich, nur aufgrund der Tordifferenz, einen Platz vor den Nullfünfern. <p> Entsprechend dankbar werden es die Werks-Kicker zur Kenntnis nehmen, dass sich vor diesen Knüllern mit den Lilien die auswärtsschwächste Mannschaft der Liga angekündigt hat, die bei den bislang absolvierten vier Gastspielen der Saison ausschließlich Fahrkarten schoss. <p>  Im Falle einer Niederlage im kommenden Spiel könnte der Abstand auf den Relegationsplatz aber auf gerade mal vier Zähler schrumpfen.  </pre>


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<pre>Weniger glimpflich kamen zuletzt dagegen die Mainzer davon, die nach der 2:3-Schlappe in Hoffenheim ihren Abschied vom obersten Tabellendrittel nehmen mussten: Nach drei Siegen am Stück bekam der FSV ausgerechnet von den akut abstiegsbedrohten Kraichgauern einen Dämpfer verpasst.  <p> Fasst man sämtliche Duelle der beiden Teams zusammen, also auch jene in der Bundesliga sowie im DFB-Pokal, ergibt sich ein ausgeglichenes Bild: So stehen 9 Mainzer Siege acht von Augsburg gegenüber; 6 Begegnungen endeten mit einem Remis.  <p>  Nach 14 Pflichtspielen ohne Niederlage haftete somit gleich der ersten Schlappe der Saison angesichts des deutlichen Ergebnisses ein endgültiger Charakter an. Selbst in Dortmund kann es nun keine zwei Meinungen mehr darüber geben, wer als kommender deutscher Meister in Frage kommt. <p> Obwohl es die Sachsen schon mit zwei Champions-League-Teilnehmern und dem aktuellen Top-Team aus Köln zu tun bekamen, ist die Truppe von Ralph Hasenhüttl noch immer unbesiegt — und damit auf dem besten Weg, der am stärksten gestartete Neuling aller Zeiten zu werden. <p>  Die Franken mögen zwar spielerisch – mit Verlaub — deutlich unter Frankfurt anzusiedeln sein, bleibt Schalke offensiv ähnlich harmlos, dürfte es aber auch gegen den Aufsteiger schwer werden.  </pre> 


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<pre> Nun gilt es für die Mainzer, auch gegen den HSV zu punkten. Bei einer Niederlage droht der Fall in die Abstiegsränge – und das will man beim FSV unbedingt vermeiden.  <p> Viele Gegentore resultierten aus Standards — gegen die „Wölfe“ war es ein Elfmeter, gegen Mainz resultierte das 2:2 aus einer Ecke. Hasenhüttl dazu: „Es ist mir eigentlich egal, auf welche Art und Weise wir Tore kassieren. Es sind insgesamt zu viele, wir haben zu selten zu Null gespielt bisher.“  <p>  Die Borussia ist jedoch in bestechender Form und hat von den letzten zehn Liga-Spielen sieben gewonnen und nur zwei verloren. <p>  Mit 33 Treffern ist die Borussia-Offensive die mit großem Abstand gefährlichste und nur Leipzig hat weniger Gegentore kassiert als die Dortmunder. <p>  Dass die Knappen vorab ausnahmsweise einmal guter Dinge sind, droht die Sache für den FC Schalke dabei nur noch ärger zu machen. Übermut war schon immer einer der schlechtesten Ratgeber, wenn ein Vergleich mit dem deutschen Rekordmeister auf der Tagesordnung stand.  </pre>


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<pre> Denn mit fünf Siegen am Stück reitet der Rekordmeister auf seiner längsten Siegesserie seit der legendären 14-Dreier-Strähne, die von Februar bis September 2020 dauerte. Der FCB geht am Samstag somit zu Recht als Favorit ins Rennen!  <p> Video: Die Schalker haben gegen die Bayern zwar nach Meinung der Spieler „aufopferungsvoll gekämpft“, für einen Punkt reichte es trotzdem nicht (Quelle: YouTube/FC Schalke 04)   <p> Obwohl es letztmals in der 1Runde zu einem vollen Dreier reichte, mischen die Sachsen noch immer munter in der Spitzengruppe mit; lediglich zwei Zähler hinter dem FC Schalke in Lauerstellung überwinternd, bringt sich RB längst für neuerliche internationale Abenteuer in Stellung. <p>  Da der Vorsprung auf den Relegationsplatz auf beruhigende acht Punkte vergrößert wurde, scheint das Team dabei schon jetzt der Europa League näher als der Liga zu sein — schließlich ist der siebte Tabellenplatz „nur“ noch sieben Zähler weit entfernt.  <p> Beim Duell Mainz gegen Köln stehen sich am Sonntagnachmittag zwei Karnevals-Hochburgen auf dem grünen Rasen gegenüber. Zum Lachen und Feixen dürfte momentan jedoch nur den 05ern zumute sein.  </pre>


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<pre> Ganz nebenbei haben sich die Freiburger mit dem erfolgreichen Rückrunden-Auftakt nunmehr auch selbst an die internationalen Wettbewerbe herangepirscht; so wurde etwa der Rückstand auf die auf Rang sechs geführten Berliner auf nur noch vier Zähler verkürzt.  <p> Immerhin hat sich die Werkself in den letzten Wochen stets willens gezeigt, jeden sich bietenden Fettnapf mitzunehmen; wird etwa das Pokal-Gastspiel bei den Sportfreunden Lotte herangezogen, scheint dann selbst ein Heimspiel gegen die Lilien keine sichere Punkte-Bank mehr zu sein.  <p>  Doch obwohl der Einzug in die Europa League in der Tat einem passablen Endergebnis entspräche, könnten sich die Berliner probehalber durchaus auch einmal etwas höhere Ziele setzen: Vor den meisten Verfolgern müssen sich die Blau-Weißen schließlich nicht verstecken. <p>  Der „SCF“ stellt damit das achtbeste Heimteam der Liga, punktegleich mit den Bayern und lediglich zwei Punkte vom Tabellenvierten Hertha BSC entfernt.  <p> Das könnte aber bald der Fall sein, nämlich dann, wenn seine Elf nun auch nach dem Duell mit Tabellennachbar Nürnberg mit leeren Händen dasteht.  </pre>


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